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Bleaching

Ein strahlend weißes Lächeln ist Ihre ganz persönliche Visitenkarte. Es drückt Gesundheit, Hygiene, Erfolg und Seriösität aus.

Wie jedoch kann man Zähne so weiß bekommen bzw. den Weißgrad beeinflussen? Die Antwort kommt ursprünglich aus den USA: „Bleaching“.bleaching- strahlendes lächeln

Bleaching bedeutet „Bleichen“

– und entstand aus einer altbekannten Problematik heraus: Seit jeher verfärbten sich Zähne durch die Nahrungsaufnahme; ergänzt durch den Genuß von Tabak und Medikamenten, vor allem aber durch bestimmte Lebensmittel wie Kaffee, Tee und Rotwein werden sie bei jedem Menschen dunkler und sehen mit der Zeit immer „verbrauchter“ aus.

Gesund und schön: Die perfekten Zähne

Seit Jahren liegt das Aufhellen der Zähne, das Bleaching, im Trend. Denn: Gepflegte Zähne sind ein Zeichen von Gesundheit, aber vor allem strahlen sie Attraktivität aus. Schätzungen zufolge beurteilt die Hälfte der Deutschen die Attraktivität des Gegenübers aufgrund des Lächelns.

Der Wunsch nach weißen Zähnen ist uralt. Schon seit Jahrhunderten hat es, vor allem in der wohlhabenden Schicht, Versuche gegeben, die Zähne aufzuhellen. Dabei wurden noch fast bis Gegenwart Mittel eingesetzt, die ohne Wirkung blieben, die Zähne sogar schädigten oder auch fragwürdig waren, etwa aggressive Chemikalien oder sogar Urin von Mensch und Tier. Heute ist dies um vieles einfacher. Die Zähne können mithilfe von verschiedenen Mitteln wirkungsvoll und substanzschonend aufgehellt werden.

Wussten Sie, dass schon die alten Römer versuchten ihre Zähne aufzuhellen? Das zeigt, dass strahlend weiße Zähne ein Menschheitstraum sind: Sie symbo­lisieren Jugend, Tatkraft, Vitalität und Erfolg. Weiße Zähne sind sexy. Heute, 2.000 Jahre später, sind unsere Möglichkeiten, Zähne zu bleichen, ungleich schonender und erfolg­reicher. Wir können maßgenau die ganze Front oder gezielt einzelne Zähne aufhellen, in der Zahnarztpra­xis oder schonend zu Hause bleichen. Auch marktote Zähne können von innen gebleicht werden, ohne dass es ihnen schadet. Es spielt keine Rolle, ob die Zahnverfärbungen durch den Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein, Zigaretten oder färbende Lebensmittel entstanden sind, oder ob die Zähne altersbedingt oder durch Medikamente das natürliche Weiß eingebüßt haben. Nur in seltenen Fällen können Verfärbungen nicht aufgehellt werden.

Und im Gegensatz zu den Ergebnissen der meisten Weißmacher-Zahnpasten und im Supermarkt erhält­lichen Bleichmittel sind unsere Erfolge nachhaltig und deutlich sichtbar.

Bleichen von Zähnen/ Bleaching

Grundsätzlich ist die Therapie bei folgenden Indikationen angebracht:
• bei Zähnen mit relativ gleichmäßiger gelber oder graugetönter Zahnfarbe?
• bei Zahnverfärbungen durch Genuss- und Lebensmittel
• (Nikotin, häufiger Kaffee-, Tee-, Rotweingenuss),
• bei Zahnverfärbung durch Einnahme von Medikamenten
• bei toten (wurzelkanalbehandelten) Zähnen (innere Verfärbungen)

Es ist jedoch darauf zu achten, dass das Gebiss kariesfrei ist und keine anderen Erkrankungen im Mundraum bestehen. Vorhandene Karies, insbesondere an den zu bleichenden Zähnen (im Normalfall sind dies die Schneide-, Eck- und die ersten Seitenzähne), muss unbedingt vor Beginn des Bleachings beseitigt werden, da es sonst zu starken Schmerzen und Demineralisierungen am Zahn kommen kann. Deshalb ist der Besuch beim Zahnarzt vor jeglicher Art des Bleichens ein absolutes Muss.
Bestehende Füllungen im sichtbaren Bereich werden beim Bleichen nicht mit aufgehellt, können aber nach der Zahnaufhellung durch den Zahnarzt in der neuen, helleren Farbe ersetzt werden.
Speziell bei modernen Kunsstofffüllungen, wie sie im Frontzahnbereich oft zur Anwendung kommen, ist dies ein relativ geringer Aufwand.

Zunächst werden die Zähne gereinigt, Zahnstein und Verschmutzungen auf der Oberfläche werden entfernt. Es wird ein Wangenexpander eingesetzt, um die zu bleichenden Zähne für die Behandlung freizulegen. Als zusätzlicher Schutz wird eine dünne Kunststoffschicht auf das Zahnfleisch aufgetragen. Zum Schluss wird ein Gel, das ein Bleichmittel ohne Chlor (Wasserstoffperoxid) enthält, auf die Frontzähne aufgebracht. Mit einer Bleichlampe wird die Lösung aktiviert und der Bleichprozess beschleunigt (das sogenannte „Power Bleaching“).
Im Wesentlichen kommen bei allen verschiedenen Bleachingverfahren ausschlie lich zwei chemische Substanzen zum Einsatz:
• Wasserstoffperoxid (H2O2), welches sich in Wasser und Sauerstoff („Sauerstoffradikal“) aufspaltet,
• Carbamide, die zu Harnsäure, Ammoniak und wiederum Wasserstoffperoxid zerfallen.
Beide Substanzen bewirken als Oxidationsmittel gleichermaßen die Aufhellung durch Bereitstellung von atomarem Sauerstoff. Dieser atomare Sauerstoff ist äußerst reaktionsfreudig und spaltet die chemischen Bindungen der Verfärbungen. Aus einer 10%igen Carbamidlösung, was häufig in frei verkäuflichen Bleachingprodukten wie White-Stripes etc. eingesetzt wird, entsteht im weiteren Reaktionsverlauf nur eine etwa 3%ige Wasserstoffperoxidlösung. Somit ist 10%iges Wasserstoffperoxid entsprechend wirksamer. Man braucht also bei gleicher Wirkung ca. die dreifache Carbamidkonzentration. Daraus erklären sich die unterschiedlichen Anwendungszeiten.

Diese essentielle Frage kann leider nicht generalisiert beantwortet werden. Die hellste erreichbare Zahnfarbe ist bei jedem von uns unterschiedlich und durch die individuelle Grundfarbe des Dentins, der Schicht unter dem Schmelz, determiniert.
Des Weiteren hängt die erreichbare Zahnfarbe auch von dem Verwendeten Produkt, der Behandlungsdauer und der Häufigkeit der Behandlung ab.
In der Regel werden in der Zahnarztpraxis in einer Bleachingsitzung zwei bis drei Durchgänge durchgeführt. Nach jedem Durchgang wird das verbrauchte Bleachinggel durch neues ersetzt. So ist es möglich, beim Erreichen des gewünschten Helligkeitsgrades das Bleaching abzubrechen und z.B. keinen dritten Durchgang durchzuführen.
Meist ist eine Aufhellung der Zähne um 5-6 Einheiten auf einer speziellen Zahnfarbskala realistisch. Diese Farbkarten gehören zur Standardausstattung jedes Zahnarztes, bei dem Sie sich ein konkreteres Bild über Ihr persönlich erzielbares Bleachingergebniss machen können.
Die durch alle Methoden erzielte Aufhellung, kann in Abhängigkeit von Ihren Essgewohnheiten im Verlauf der Jahre wieder reduziert werden. So führt z.B. häufiges Rauchen oder der Genuss von Rotwein wieder schneller zu einer Verfärbung der Zähne. In einem solchen Fall kann eine erneute Bleachingtherapie durchgeführt werden.
Es gibt aber auch Verfärbungen. die auf Bleichmittel nicht oder kaum reagieren. Leider kann man das Ergebnis nicht immer vorhersagen.
Bei korrekter Durchführung der Therapie kann diese Frage mit einem klaren NEIN beantwortet werden. Die in den Anfangsjahren des Bleachings von vielen Zahnärzten befürchtete Demineralisierung und Versprödung des Schmelzes konnte durch zahlreiche Studien nicht belegt werden, so dass die Zahnaufhellung nach dem heutigen Stand der Wissenschaft für die Zahnhartsubstanz als ungefährlich einzustufen ist.
Um den Kontakt des Zahnfleisches mit dem Bleichgel zu vermeiden, wird beim Zahnarzt vor der Behandlung eine Latexmaske über die Schleimhaut gelegt. So können eventuelle Reizungen oder sogar Verätzungen erfolgreich vermieden werden. Einige Patienten berichten jedoch von Überempfindlichkeit der Zähne auf heiße und kalte Reize während oder kurz nach der Behandlung. Diese Beschwerden, welche in sehr unterschiedlichem Maße auftreten können, klangen bei allen Patienten binnen ein bis zwei Tagen ab.
Anderweitige Nebenwirkungen oder Allergien sind nicht bekannt.

1. Das katalytische Bleichen:
Beim katalytischen Bleaching wird nach den Aufbringen des Bleichmittels auf die Zähne, Energie in Form von Wärme bzw. Licht zugeführt. Diese Energie soll eine schnelle Reaktion der Bleachingsubstanzen bewirken und führt so zu einer Farbaufhellung binnen weniger Minuten.
Diese sogenannte In-Office-Methode kann ausschließlich beim Zahnarzt durchgeführt werden.

Das Laserbleaching- Verfahren:
Das Bleichen mit Hilfe eines Lasers stellt eine Unterform des katalytischen Bleichens dar. Da hier durch starke Energiezufuhr besonders schnell effektive Ergebnisse erzielt werden können, teilen wir es in eine extra Kategorie.

2. Das nicht katalytische Bleichen:

Bei dieser Art des Bleichens wird keine Energie zugeführt. Das Bleichgel muss dementsprechend länger auf den Zähnen einwirken. Außerdem kann bei dieser Methode nicht immer die gleiche Farbaufhellung wie beim In-Office- oder dem Laserbleaching erzielt werden.
Zum nicht katalytischen Bleichen zählen das Home-Bleaching sowie Bleachingprodukte aus der Apotheke oder der Drogerie.
Das interne Bleichen stellt einen Sonderfall dieser Kategorie dar.

Das klassische In-Office-Bleaching wird vollständig in einer oder mehreren Sitzungen beim Zahnarzt durchgeführt. Zunächst werden die Zähne gereinigt, Zahnstein und Verschmutzungen auf der Oberfläche werden entfernt. Es wird ein Wangenexpander eingesetzt, um die zu bleichenden Zähne für die Behandlung freizulegen. Als zusätzlicher Schutz wird eine dünne Kunststoffschicht oder Kofferdam auf das Zahnfleisch aufgetragen. Zum Schluss wird ein Gel, das ein Bleichmittel ohne Chlor (Wasserstoffperoxid) enthält, auf die Frontzähne aufgebracht. Mit einer Bleichlampe wird die Lösung aktiviert und der Bleichprozess beschleunigt (das sogenannte „Power Bleaching“). Erfahrungsmäßig ist nach ein bis drei Sitzungen eine deutliche Aufhellung sichtbar.

Vorteile:
Schneller, als das Homebleaching.
Wirkung sofort sichtbar.
Die Zähne können um bis zu sechs Farbtöne aufgehellt werden.

Nachteile:
Teurer als das Homebleaching

Beim „Home Bleaching“ wird zuerst ein Gebiss-Abdruck angefertigt, der als Vorlage für eine Gebissschiene dient. Auf diese Schiene wird ein spezielles Bleichgel aufgetragen, das beim Tragen der Schiene über Nacht seine Wirkung entfaltet. Dieses Verfahren muss mehrfach angewendet werden und kann bis zu einigen Wochen dauern, ist allerdings für den Patienten komfortabel, da er es selbst zuhause anwenden kann. Speziell hierbei gibt es mittlerweile viele verschiedene Systeme und Hersteller
Vorteile:
Günstiger Preis
Ein Auffrischen des Bleachings ist bei vorhandener Schiene durch Kauf des Bleichgels günstig möglich.

Nachteile:
Abdrucknahme nötig
Lange „Behandlungsdauer“ – Ergebnis nicht gleich sichtbar
Schiene kann beim Schlafen als störend empfunden werden, aber inzwischen durch stärkere Konzentrationen der Bleichgele auf 30-45 min Tragedauer reduzierbar.

In-Office-Bleaching (Powerbleaching) kostet zwischen 350 und 700 Euro je nach Aufwand.
Homebleaching kostet zwischen 250-400 €.
Internes Bleichen eines z.B. verfärbten wurzelbehandelten Zahnes kostet zwischen 100 und 300 Euro je nach Anzahl der notwendigen Sitzungen.

Das interne Bleaching stellt eine Sonderform der Zahnaufhellung dar.
Zwar kommt auch hier Wasserstoffperoxid als Bleichmittel zum Einsatz, allerdings wird es hier nicht auf, sondern wie der Name besagt, in den Zahn eingebracht.
Diese Form der Zahnaufhellung eignet sich daher ausschließlich für wurzelkanalbehandelte Zähne, bei denen es infolge von z.B. internen Blutungen, abgestorbenem Zahnmaterial oder Wurzelfüllungen zu einer Verfärbung gekommen ist.
Nach Reinigung wird die Kavität vom Zahnarzt mit Bleichgel aufgefüllt und anschließend provisorisch verschlossen. Je nach gewünschter Aufhellung verbleibt das Bleichmittel mehrmals bis zu 7 Tagen im Zahn.
Die erzielbare Aufhellung wird im Allgemeinen als sehr gut bezeichnet. Ist der Kavitätenverschluß nach dem Bleichen nicht hundertprozentig dicht, kann es auch bei dieser Methode durch Einwanderung und Stoffwechselaktivitäten von Bakterien in den Zahn wieder zu Abdunkelungen kommen. Deshalb ist eine dichte Füllung im Abschluß an das interne Bleichen sehr wichtig.
Da die äußerlichen Verfärbungen des Zahnes durch internes Bleaching nicht verändert werden, kann durch herkömmliches, externes Bleichen eine zusätzliche Aufhellung erreicht werden.
Auf eine Bleaching-Behandlung sollte man ganz verzichten bei:

– stark abgenutzten Zähnen mit freiliegenden Zahnbein
– Zähnen mit freiliegenden Zahnhälsen und -wurzeln
– tiefen Schmelzrissen
– kariösen Zähnen
– Zähnen mit undichten Füllungen oder Kronen

Nicht bei Schwangeren, während der Stillzeit und bei Kindern anwenden!

Grundsätzlich ist bei von dem Patienten vorgebrachten Wünschen der Zahnaufhellung zu beachten, dass nicht alle Veränderungen der Zahnfarbe durch im Zahn liegende Verfärbungen bedingt sind. Vor Anwendung von Zahnaufhellungsmaßnahmen ist eine gründliche Reinigung der Zahnoberfläche (professionelle Zahnreinigung) notwendig, um alle auf der Zahnoberfläche vorhandenen Anlagerungen bzw. Verfärbungen durch Nahrungs- und Genussmittel gründlichst zu entfernen. Nach Anwendung dieser Therapie sind in den meisten Füllen deutliche Ästhetische Veränderungen schon beseitigt.
Auch gilt es vor der Anwendung von Zahnaufhellungsmaßnahmen darauf zu achten, dass das Gebiss kariesfrei ist und keinerlei Symptome für Zahnbetterkrankungen, wie Zahnfleischbluten oder Zahnfleischtaschen, zu finden sind. Vorhandene Karies, insbesondere an den zu bleichenden Zähnen, ist unbedingt vor Beginn der Zahnaufhellung durch Füllungsmaßnahmen zu beseitigen.
Ferner sind vorhandene Zahnfüllungen oder Verblendungen aus Keramik oder Kunststoffen von vorhandenen Kronen oder Brücken nicht durch eine Zahnaufhellung zu beeinflussen. So muss der Patient darüber aufgeklärt werden, dass im Nachgang an eine Zahnaufhellung unter Umständen umfangreiche Maßnahmen zur Neuherstellung von Füllungen oder auch Kronen bzw. Brücken notwendig sein können.
Insgesamt gilt, dass das zu erwartende Ergebnis mit dem Patienten ausführlich besprochen werden muss. Tote Zähne bzw. Zähne, die durch eine Wurzelkanalbehandlung und eine nachfolgende Wurzelfüllung versorgt worden sind und häufig Verfärbungen aufweisen, können ebenso aufgehellt werden. Durch Aufhellungsmethoden, die darin bestehen, dass das Aufhellungspräparat in den Zahn eingebracht wird, kann unter Umständen eine aufwendigere Kronenversorgung oder die Herstellung von Verblendschalen (Veneers) vermieden werden.
Fazit: Vor einer Bleichtherapie sollte der Zahnarzt zur Abklärung geeigneter Maßnahmen aufgesucht werden.

Die in der Literatur angegebenen Erfolgsquoten für Bleichtherapien differieren sehr stark. Während der Behandlung wird anfänglich zumeist eine deutliche Aufhellung der Zähne beobachtet. Nach entsprechenden Farbskalen kann man durchaus 1-2 Stufen, aber auch mehr, erreichen. Grundsätzlich muss man zwischen dem Bleichen devitaler (toter) und vitaler (lebender) Zähne unterscheiden. Devitale Zähne werden durch Einlagen mittels eines H2O2 -abspaltenden Bleichmittels (z.B. Karbamidperoxyd) innerhalb des Zahnes aufgehellt.
Zur optimalen Aufhellung verfärbter Zähne ist häufig eine mehrmalige Einlage in den Zahn notwendig.
Vital verfärbte Zähne können mit Hilfe von Medikamententrägern (Schienen) als sogenannte Home-Bleaching-Maßnahme, in die das Karbamidperoxid in Gelform eingebracht wird, aufgehellt werden. Der Patient trägt diese Schiene während des Tages zu bestimmten Zeiten. Die Behandlung sollte 4-6 Wochen nicht überschreiten. Eine weitere Methode ist das sogenannte „in office bleaching“. Dabei verwendet der Zahnarzt hochkonzentrierte Bleichmittel u.U. mit Anwendung von Wärme oder Licht bestimmter Wellenlängen. Das Bleichmittel wird nach vorherigem Schutz des Zahnfleisches mit Gummimanschetten oder Abdichtmittel direkt auf die Zahnoberfläche aufgebracht, und verbleibt dort entsprechend den Anwendungsvorschriften für eine Zeit unter Kontrolle des Zahnarztes. Danach wird es gründlich entfernt und die Kontrolle des Bleichergebnisses kann sofort vorgenommen werden.
Die bei allen Methoden anfänglich festgestellte deutliche Aufhellung ist unter Umständen nach wenigen Jahren wieder reduziert. In einem solchen Fall kann eine erneute Bleichungstherapie vorgenommen werden. Insgesamt muss darauf verwiesen werden, dass Bleichungen Nebenwirkungen an Zähnen in Form von Überempfindlichkeit und geringfügiger Verminderung der Oberflächenhärte der Zahnhartsubstanz auslösen können. Darüber hinaus können Schleimhautirritationen durch das Bleichmittel selbst hervorgerufen werden. Zur Vermeidung solcher Komplikationen sollte die Indikationsstellung und Durchführung von Aufhellungstherapien in den Händen des Zahnarztes bleiben bzw. der Patient sehr gründlich über die Anwendung im häuslichen Bereich informiert werden. Eine Fluoridierung der Zahnoberfläche nach abgeschlossener Bleichtherapie ist sinnvoll.

Wiederum bei entsprechender Beachtung der Anwendungsvorschriften und unter gründlicher Entfernung der Überschüsse des Bleichgels sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt. Hinsichtlich des Auftretens von Allergien liegen ebenso keine wissenschaftlichen Daten vor. Trotzdem sollten hierbei immer wieder die Anwendungsvorschriften bzw. Beipackzettel Beachtung finden.

Bei der Häufigkeit der Anwendung von Zahnaufhellungsmaterialien sind unbedingt die Anwendungsvorschriften zu beachten. So kann eine zu häufige oder zu intensive Behandlung Veränderungen der Zahnhartsubstanz hervorrufen, oder auch sehr starke Empfindlichkeit der Zähne auslösen. So ist davor zu warnen, Aufhellungsmethoden mehrmals im Jahr anzuwenden.

Die Zahnfarbe eines Patienten ist etwas sehr Individuelles und abhängig von der Struktur und der Funktion der Zähne sowie ihrer Umgebung. Dabei verändert sich die Zahnfarbe im Laufe des Lebens. Zahnverfärbungen können Hinweise auf Erkrankungen der Zahnhartsubstanz (Karies) und des Zahnnervens sein. Darüber hinaus gibt es Zahnverfärbungen in Folge von allgemeingesundheitlichen Störungen, erblichen Dispositionen, frühkindlicher Medikamenteneinnahme sowie einer überhöhten Fluoridzufuhr. All diese Ursachen verfärben den Zahn von innen heraus.
Daneben gibt es selbstverständlich Zahnverfärbungen, die durch Auflagerungen auf der Zahnoberfläche entstehen. Dies geschieht vor allen Dingen durch Nahrungs- und Genussmittel, aber auch bei Medikamenteneinnahme. Insgesamt kann also festgehalten werden, dass die Farbe der Zähne durchaus Hinweise für Erkrankungen der Zähne und des Mundes geben kann.

Das am häufigsten eingesetzte Bleichmittel für die Zahnaufhellung ist das Wasserstoffperoxyd oder daraus bestehende Trockensubstanzen. Die Zerfallsprodukte von Wasserstoffperoxyd, wie Radikale, Hydroxyl oder Perhydroxylionen stellen die aktive Bleichsubstanz dar. Diese wirken oxidierend auf die Farbstoffe im Zahn und bewirken dadurch unter Aufspaltung dieser Farbstoffe eine Aufhellung.

Die Methoden der Zahnaufhellung unterscheiden sich im wesentlichen in der aufgebrachten Konzentration der Bleichmittel. So sind Zahnaufheller aus der Drogerie bzw. der Apotheke oder dem Supermarkt in ihrer Konzentration niedriger und erreichen somit nicht immer gleiche Aufhellungsergebnisse wie Methoden, die in der zahnärztlichen Praxis eingesetzt werden. Innerhalb der zahnärztlichen Praxis unterscheiden wir ein „in office-bleaching“ und ein „home-bleaching“. Bei dem „in-office-bleachen“ setzt der Zahnarzt unter entsprechender Abdeckung des Zahnfleischrandes hochkonzentrierte Zahnaufhellungsmittel unter Umständen unter Einwirken von Wärme bzw. Licht direkt auf der Zahnoberfläche ein. Diese hochkonzentrierten Mittel müssen unter genauster Beobachtung des Zahnarztes gehandhabt werden. Eine nachfolgende Fluoridierung der Zahnoberfläche sollte erfolgen.
Beim „home-bleaching“ wird unter Abdrucknahme eine entsprechende Kunststoffschiene für die zu behandelnden Zähne im zahntechnischen Labor gefertigt. Mit Hilfe dieser Kunststoffschiene kann der Patient selbst im häuslichen Bereich – nach vorheriger Aufklärung und Information bezüglich der Anwendung des Bleichmittels – das Bleichen durchführen. Im Allgemeinen wird eine wöchentliche Kontrolle vorgenommen, wobei die Aufhellung oder begleitende Symptome kontrolliert werden. Auch hierbei sollte im Anschluss eine entsprechende Fluoridierung der Zähne durchgeführt werden.

Zahnaufhellungsmaterialen aus Drogerien, Apotheken bzw. Supermärkten bewirken unzweifelhaft ebenso eine Aufhellung von Zähnen. Hierzu werden derzeit Gele, Lacke oder entsprechende Klebestreifen angeboten. Bei Zahnpasten, die ebenso eine Aufhellung versprechen, ist darauf zu achten, dass ein nicht zu hoher Anteil an Putzkörpern vorhanden ist. Die Wirksamkeit dieser Zahnaufhellungsmaterialien hängt aber sehr von der Konzentration der wirksamen Substanzen ab, so dass niedrig konzentrierte Zahnaufhellungsmaterialien einerseits nicht so stark aufhellend und auch nicht so lang anhaltend wirken.
Sind Klebefolien (z.B.: White Stripes®) empfehlenswert?
Die von der Firma blend-a-med eingeführten White Stripes verwenden ebenso H2O2 in einer Konzentration von 5-6,5% für die Aufhellung von Zähnen. Auch mit Hilfe dieser Klebefolien lässt sich eine Aufhellung der Zähne erreichen. Die Haltbarkeit dieser Aufhellung ist nach derzeitigen Erfahrungen bis zu 6 Monaten begrenzt. Anzuraten ist in jedem Falle vor dem Einsatz dieser Klebefolien den Zahnarzt zu konsultieren. Er kann abklären, ob die vorhandenen Verfärbungen auf der Zahnoberfläche oder innerhalb des Zahnes liegen und welche Erfolgsaussichten mit dieser Bleichmethode bestehen. Bisher vorliegende Ergebnisse geben keinen Anlass auf mögliche Nebenwirkungen.

Die sog. Raucherzahnpasten mit dem überdurchschnittlichen Gehalt von Schleifkörpern bekämpfen in erster Linie die sog. externen Zahnverfärbungen, d.h. die Auflagerungen auf der Zahnoberfläche durch Nahrungs- und Genussmittel bzw. Medikamente. Der regelmäßige Gebrauch solcher Raucherzahnpasten ist jedoch nicht zu empfehlen. Die darin enthaltenen Schleifkörper führen zusammen mit einem oftmals zu hohem Anpressdruck der Zahnbürste bei der Mundhygiene, zu Verletzungen der Zahnhartsubstanzoberfläche. So ist es nicht selten, dass nicht kariös bedingte Zahnhartsubstanzdefekte durch regelmäßigen Gebrauch solcher Zahncremes und zu hohem Kraftaufwand bei der Mundhygiene entstehen. Insbesondere nach der Aufnahme säurehaltiger Nahrungsmittel und Getränke sollte eine Stunde gänzlich die Zahnpflege unterbleiben.

Natürlich hat jeder von uns eine individuelle Zahnfarbe. Eine effektive Zahn- und Mundhygiene unter Umständen begleitet durch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt oder eine Prophylaxeassistentin kann nicht nur Zahn- und Zahnbettschäden vermeiden, sondern hilft gleichzeitig Auflagerungen auf der Zahnoberfläche zu verhindern. Dabei ist nicht primär die Art des Zahnpflegemittels, außer dass sie Fluorid enthalten sollte, entscheidend, sondern die richtige Technik der Zahnpflege. Zusätzlich sind für die Zahnzwischenräume Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten und Zahnhölzchen auch wiederum nach Anleitung sinnvoll. So kann man nicht nur seine Mundgesundheit erhalten, sondern auch ohne große Unkosten sehr viel für das natürliche „Weiß“ seiner Zähne tun.

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