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Zahnimplantate

Implantologie – festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den meisten Fällen eine herausnehmbare Versorgung überflüssig machen. Auch nach jahrelangem Zahnverlust und bei wenig vorhandener Knochensubstanz können wir mit den heutigen modernen Kenntnissen und Methoden der Implantologie fast jedem Patienten wieder zu eigenen Zähnen verhelfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen einzelnen Zahn oder die Wiederherstellung eines ganzen Gebisses handelt. Vor jeder Behandlung steht zunächst eine umfangreiche Untersuchung und das ausführliche Gespräch mit dem Patienten, bei dem Behandlungsmöglichkeiten und -alternativen aufgezeigt werden.

Der große Vorteil von Implantaten ist, dass nur der Zahn ersetzt werden muss, der verloren gegangen ist. Benachbarte Zähne bleiben daher, anders als etwa bei Brücken, unbeschadet und in ihrer Substanz erhalten. Die neue, künstliche Zahnwurzel besteht aus dem biologisch verträglichen Material Titan sowie inzwischen auch aus Keramik. Ein Implantat schützt den vorhandenen Kieferknochen vor dem Schrumpfen und sorgt dafür, dass sich das Zahnfleisch nicht abbaut. Anschließend wird auf dem Implantat die Zahnkrone befestigt, die im zahntechnischen Labor nach ästhetisch-funktionalen Ansprüchen präzise angefertigt wird, inzwischen auch routinemäßig aus Vollkeramik möglich.

Voraussetzung für eine lange Lebensdauer des Implantats ist ein intakter Kieferknochen. Doch nicht immer ist das optimale Knochenvolumen vorhanden. In diesen Fällen geht eine Knochenaufbau-Behandlung voraus, bevor das Implantat gesetzt werden kann.

Häufige Fragen zum Thema Zahnimplantate

Der normale Zeitraum beträgt 8-12 Wochen. Wenn die Situation gut ist, besteht auch die Möglichkeit, Implantate sofort in die offene Extraktionswunde einzusetzen oder eine verzögerte Sofortimplantation nach 4-6 Wochen durchzuführen.

Bei bestimmten Medikamenten besteht diese Möglichkeit. Cortison zum Beispiel kann die Stoffwechsel und Immunsituation des Körpers verändern, so dass die Heilung beeinträchtig sein kann. Blutgerinnungshemmende Medikamente können bei der Implantation zu starken
Blutungen führen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie dies deshalb ebenfalls mit Ihrem Zahnarzt besprechen.

Eine herkömmliche Prothese sollte nachts herausgenommen werden, weil sie sich im Schlaf lösen kann und möglicherweise den Rachen bzw. die Atemwege blockiert. Eine implantatgestützte Prothese sitzt normalerweise so fest, dass sie nachts gefahrlos getragen werden kann. Wir beraten Sie in diesem Punkt ganz individuell. Sprechen Sie uns einfach darauf an

Wie bei nahezu jedem Produkt gibt es bei Implantaten sehr hochwertige, aber auch minderwertige Ausführungen. Unterschiede bestehen zum Beispiel in der Gestaltung der Zahnimplantate, insbesondere ihre Oberfläche. Dadurch können die grundsätzlich gewebefreundlichen Materialeigenschaften von Titan optimiert, aber auch reduziert werden.

Das Zahnfleisch ist in den ersten Tagen wahrscheinlich noch empfindlich, blutet aber nicht mehr. Eventuell kann die Wange vorübergehend anschwellen und sich unangenehm anfühlen.
Sollte ein größerer Knochenaufbau notwendig sein, kann es zu Schwellungen führen, dessen Maximum am 3. Tag erreicht ist und dann zurück geht.
Die meisten Patienten benötigen aber am nächsten Tag nicht einmal eine Schmerztablette und
können wieder ganz normal ihren Alltag aufnehmen.

Der übliche Weg zu implantatgetragenen Zähnen sieht nach dem Einsetzen des Implantates eine unbelastete Einheilungsphase vor. Bei dieser Vorgehensweise wird die Lücke vorübergehend mit einem klassischen Provisorium geschlossen, das zum Beispiel an den Nachbarzähnen befestigt wird. Bei der so genannten Sofortbelastung kommen neue Implantatsysteme und -methoden zum Einsetzen , die es unter bestimmten Vorraussetzungen erlauben, den Implantaten zu befestigen und zu belasten. Patienten bekommen ihre Implantate und haben noch am selben Tag festsitzende, natürlich aussehende Zähne. Ob eine Sofortbelastung auch für Sie in Frage kommt, hängt zum Beispiel vom Zustand des Kieferknochens und von der Position der Implantate ab. Diese Möglichkeit wird immer in der Planung von uns als Alternative berücksichtigt. Bei Fragen dazu dürfen Sie uns gerne ansprechen.

Implantatgetragene Zähne sehen nicht nur aus wie natürliche Zähne. Sie können sie genauso unkompliziert mit einer Zahnbürste putzen. Besonders wichtig sind bei Implantaten jedoch die Übergänge zum Zahnfleisch und- bei implantatgestützten Prothesen –die Halteelemente am Kiefer. Hier siedeln sich schnell Keime an., die das Zahnfleisch und im Laufe der Zeit auch den Kieferknochen um das Implantat angreifen können Mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürsten lässt sich das jedoch verhindern. Unser Prophylaxeteam zeigt Ihnen die richtige Handhabung der Utensilien und kümmert sich in regelmäßigen Abständen- etwa alle drei bis sechs Monaten- um die professionelle Zahnreinigung. Dabei werden auch hartnäckige Beläge restlos entfernt und Ihre Zähne strahlen wieder in alter Frische. Nehmen Sie deshalb die Prophylaxetermine regelmäßig wahr. Es lohnt sich.

Kurz gesagt: nein. Betrachten Sie Ihre Implantate als selbstverständlichen Teil Ihres Körpers.
Sie können reden, essen, lachen, leben, als wenn nie etwas gewesen wäre.

Zahnimplantate gibt es über 40 Jahren. In dieser langen Zeit sind noch keine Allergien gegen Titanimplantate bekannt worden. Titan hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich der Körper völlig neutral. Alle Hüftimplantate oder Herzschrittmacher werden in Titan in den Körper eingebracht. Unter den Materialien für Kronen oder Brücken zeichnet sich Keramik durch beste Verträglichkeit aus. Implantate aus Keramik werden seit 8 Jahren verwendet, dort sind ebenfalls bisher keine allergischen Reaktionen bekannt geworden.
Die Aufbauten der Implantate bestehen ebenfalls aus Titan oder Keramik, die Kronen aus Keramik und Metall oder aus Vollkeramik.
Sollten Sie dazu Fragen haben, dürfen Sie uns gerne ansprechen.

Ja. Der Zahnarzt geht dabei so schonend und sicher vor, dass auch mehrere Implantate in der Regel problemlos ambulant und in einer einzigen Sitzung gesetzt werden können.
Auf Wunsch kann der Eingriff in der Praxis auch unter Narkose durchgeführt werden

Grundsätzlich können Sie nach dem Eingriff für kurze Zeit krank geschrieben werden. In der Regel können Sie aber bereits am nächsten Tag ihren Alltag aufnehmen und wenige Tage später arbeiten gehen (hängt stark vom Unfang des Eingriffs ab)

Nein. Mit einer Örtlichen Betäubung kann die Schmerzempfindung vollständig ausgeschaltet werden. Wenn das Implantatbett im Knochen aufbereitet und das Zahnimplantat eingesetzt wird, werden Sie eine Vibration und ein leichtes Druckluftgefühl verspüren, aber keine Schmerzen. Die meisten Patienten empfinden den Eingriff ähnlich wie eine Kariesbehandlung, die ja ebenfalls unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wenn sie die Behandlung trotzdem lieber, „verschlafen“ möchten, lassen Sie sich von uns zu einer Vollnarkose beraten.

Nein. Mit einer Örtlichen Betäubung kann die Schmerzempfindung vollständig ausgeschaltet werden. Wenn das Implantatbett im Knochen aufbereitet und das Zahnimplantat eingesetzt wird, werden Sie eine Vibration und ein leichtes Druckluftgefühl verspüren, aber keine Schmerzen. Die meisten Patienten empfinden den Eingriff ähnlich wie eine Kariesbehandlung, die ja ebenfalls unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wenn sie die Behandlung trotzdem lieber, „verschlafen“ möchten, lassen Sie sich von uns zu einer Vollnarkose beraten.

Ja. Sie sollten aber medikamentös optimal eingestellt sein. Ein schlecht eingestellter oder unbehandelter Diabetes kann stoffwechselbedingt die Heilungsprozesse beeinträchtigen. Im Zweifelsfall wird deshalb mit ihrem Hausarzt Rücksprache gehalten.

Eigentlich nicht. Wenn sie unter einer schweren Allgemeinerkrankung wie zum Beispiel eine Herzkreislauf-Erkrankung leiden, eine schwere Nierenschädigung, eine erhöhte Blutungsneigung oder ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten Sie uns jedoch unbedingt darüber informieren. Manchmal können allerdings auch Nebenwirkungen von Medikamenten Einfluss auf den Heilungsprozess haben, deswegen geben Sie bitte beim Erstgespräch alles an. Wir beraten Sie über die Möglichkeiten, so dass Sie gemeinsam eine individuelle Entscheidung bezogen auf ihr konkretes Gesundheitsprofil treffen können.

Ja. Der Zahnersatz kann jeder Zeit erneut oder verändert werden. Ein Friadent-Einzelzahnimplantat kann auch nach vielen Jahren problemlos in einen Pfeiler für eine Brücke oder Prothesen umgewandelt werden.

Mit ihren implantatgetragenen Zähnen können sie essen, abbeißen, reden und lachen wie früher mit ihren „zweiten Zähnen“. Ihre Zähne ruhen so fest auf ihren Imlantaten, dass Sie sich ganz sicher fühlen können.

Nein, keine Angst. Zahnimplantate sind nicht magnetisch und darüber hinaus viel zu klein, um eine Reaktion der Detektoren auszulösen. Und sollte der Piepser trotzdem einmal auf ihre Zahnimplantate reagieren, haben Sie die Situation schnell und dezent klären können.

Implantatgetragene Zähne vermitteln ihnen beim Reden, Essen und Lachen ein ganz natürliches Mundgefühl. Sie spüren keine Unterschied.

Nach der Einheilungsphase ist ein fachgerecht eingebrachtes Qualitätsimplantat gegen manche Einflüsse widerstandsfähiger als die natürliche Zahnwurzel. Ein prothesisch optimal belastetes Titanimplantat bricht nicht. Und es kann keine Karies bekomme. Mit konsequenter Mundhygiene halten Sie auch das Zahnfleisch und das Implantatbett gesund. So können Implantate durchaus ihr Leben lang halten.
Wichtig ist aber eine gesunde Mundhöhle vor als auch nach dem Implantieren als Voraussetzung für die lange Haltbarkeit.

Nein. Zahnimplantate haben keine elektromagnetische Wirkung. Sie stellen deshalb keine Gefahr für die Funktion ihres Herzschrittmachers dar.

Qualitätsimplantate bestehen aus medizinischem Reinitan. Das Material hat sich so gut bewährt, dass mittlerweile 99 Prozent aller Zahnimplantatsysteme aus Reintitan hergestellt werden. Es ist hochstabil und wird vom Körper bestens angenommen. Außerdem verwächst Titan fest mit dem Knochen. Diese positive Eigenschaften hat es nicht nur in der dentalen Implantologie, sondern auch in vielen anderen medizinischen Bereichen, wie zu Beispiel in der Gelenkprothetik, bereits seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt. Auch die silbrig-graue Farbe des Titans ist kein Nachteil, da Implantate- wie natürliche Zahnwurzeln-vollständig im Kieferknochen sitzen und unsichtbar sind. Seit einigen Jahren gibt es auch weiße Zahnimplantatate aus Keramik. Die ersten Generationen aus Aluminiumoxidkeramik hatten keine ausreichende Materialfestigkeit, um mit Titan zu konkurrieren. Die heutigen Keramikimplantate bestehen aus hochstabilen Zikonoxidkeramiken und befinden sich seit ca. 8 Jahren erstmals im Einsatz. Deshalb sind noch keine Langzeitdaten verfügbar. Keramikimplantate werden in unsere Praxis, wenn gewünscht, verwendet und eingepflanzt. Titan ist im Moment als Implantatmaterial jedoch nach wie vor Goldstandard.

Rauchen hat eine nicht immer positive Wirkung auf die Haltbarkeit und Prognose von Implantaten.Es zeigen sich bei Rauchern eine höhere Verlustrate und verstärkte Komplikationen nach einer Zahnimplantation sowie nach implantatbezogenen chirurgischen Begleitmassnahmen auf. Die Verlustrate von Implantaten, die z. B. in eine aufgebaute Kieferhöhle (Sinuslift) bei Rauchern eingebracht wurden, ist mehr als doppelt so hoch als bei Nichtrauchern. Aber bitte nicht missverstehen: Doppelte verlustrate bedeutet nicht, daß nur die Hälfte der Implantate einheilt, sondern daß bei einer normalen Verlustrate der Implantate nach dem Setzen von ca. 6-7 % dies beim Raucher auf 15 % ansteigt, aber immer noch 85 % der Implantate einheilen.

Die Auswirkungen des Rauchens auf das Ergebnis von Implantatbehandlungen zeigt gerade wieder eine aktuelle Studie, die einen Großteil der verfügbaren Daten ausgewertet hat.(Baig MR, Rajan M.,Indian J Dent Res. 2007 Oct-Dec;18(4):190-5.)

Allerdings kann in Kombination mit genetischer Neigung zu Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) ein 4-5- fach erhöhtes Verlustrisiko vorliegen, wobei die erbliche Neigung durch einen einmaligen Abstrichtest labortechnisch festgestellt werden kann. (Kosten ca. 130 Euro)

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